
Zugelassene Temperaturfühler, Verschraubungen
und Schutzhülsen
siehe Typenblatt 606710
Temperaturfühler
10 und 15
Verschraubungen
50, 52, 54, 60 und 65
Schutzhülsen
20, 21, 22, 30, 31, 32, 40, 41, 42, 45 und 46
Zulässige Belastbarkeit an der Schutzhülse
Schutzhülsen 20, 21, 30, 32, 40, 42 und 45
Schutzhülse aus Stahl
Werkstoffe:
Rohr: St 35.8 I
Einschraubnippel bis 300°C: 1.0038
Einschweissnippel: Stahl 1.5415
Belastbarkeit
zulässige Anströmgeschwindigkeiten
A
Die folgenden Werte beschreiben die maximale Belastbarkeit der betreffenden
Anschlussart. Der maximal abdichtbare Druck ist von den Einbauverhältnissen
abhängig und kann u.U. niedriger sein.
Temperatur Rohrdurchmesser „D“
8 x 0,75 mm
oder konisch
10 x 0,75 mm 15 x 0,75 mm
maximal zulässiger Druck
100°C 89 bar 72 bar 48 bar
150°C 83 bar 67 bar 45 bar
200°C 78 bar 63 bar 42 bar
300°C 59 bar 47 bar 32 bar
350°C 50 bar 40 bar 27 bar
Temperatur: +200°C
Wärmeträger: Luft ( 1 ), Wasser, Öl ( 2 )
Rohrdurchmesser „D“: 08mm
10 mm
. . . . . . . . . . . . . .
15 mm
Zulässige Anströmge-
schwindigkeit (m/sec)
bei maximal zulässiger
Druckbelastung und
unterschiedlicher
Tauchrohrlänge ( S ).
( 1 ) Luft
( 2 ) Wasser, Öl
( S ) Tauchrohrlänge
Schutzhülse
- zulässige Anströmgeschwindigkeiten: auf Anfrage -
A
Die folgenden Werte beschreiben die maximale Belastbarkeit der betreffenden
Anschlussart. Der maximal abdichtbare Druck ist von den Einbauverhältnissen
abhängig und kann u.U. niedriger sein.
Tauchrohrläng 200 mm: Werkstoff: Stahl
Temperatur: +200°C
Wärmeträger: Luft ( 1 ), Wasser, Öl ( 2 )
Rohrdurchmesser „D“: 08mm
10 mm
. . . . . . . . . . . . . .
15 mm
Zulässige Anströmge-
schwindigkeit (m/sec)
bei maximal zulässiger
Druckbelastung und
unterschiedlicher
Tauchrohrtemperatur ( t ).
( 1 ) Luft
( 2 ) Wasser, Öl
( t ) Temperatur
Edelstahl
Rohr und Nippel: X 6 CrNiMoTl 17 122
Temperatur Rohrdurchmesser „D“
8x0,75mm
oder konisch
10 x 0,75 mm 15 x 0,75 mm
maximal zulässiger Druck
100°C 92 bar 74 bar 50 bar
150°C 88 bar 71 bar 48 bar
200°C 83 bar 67 bar 45 bar
300°C 72 bar 58 bar 39 bar
400°C 67 bar 54 bar 36 bar
Messing
Rohr und Nippel: CuZn
Temperatur Rohrdurchmesser „D“
8 x 0,75 mm 10 x 0,75 mm 15 x 0,75 mm
maximal zulässiger Druck
100°C 50 bar 40 bar 27 bar
150°C 48 bar 39 bar 26 bar
Anschlussarten 50, 52 und 54
(Fühler direkt vom Medium berührt)
Die Prozessanschlüssse
10, 15, 21, 31, 60 und 65
dürfen nur in drucklosen Medien
eingesetzt werden.
Fühlermontage
Nippelwerkstoff
Kupfer (CuZn) Stahl (St) Edelstahl (CrNi)
Max. Temperatur
200°C 300°C 400°C
Fühlerwerkstoff Ø mm Gerätefunktion
TW STB, STW (STB)
Cu-DHP 04 06bar 2bar
05 05bar
06 04bar
07 03bar
08 03bar
09 03bar
10 03bar
1.4571; St 35 04 - 10 10 bar 2 bar
H
Der Temperaturfühler ( 2 ) muss vollständig in das Medium eintauchen,
da sonst größere Schaltpunktabweichungen auftreten.
( 1 ) Klemmstück
(
2
) Temperaturfühler
( 3 ) Fernleitung
( 4 ) Schutzhülse
( 5 ) Andrückfeder
Bei Thermostaten mit Fernleitung,
Anschlussart „20“ und „22“ wird der
Temperaturfühler arretiert, indem
über die Kapillarleitung ein
Klemmbügel geschoben und dieser
in der erweiterten Hülsenöffnung
durch eine Schraube verklemmt wird.
Bei den Anschlussarten „50, 52, 54,
40, 41, 60 und 65“ ist der Fühler ab
Werk durch den auf der Kapillarlei-
tung befestigten Anschluss arretiert.
Anschlussbilder
Einfach-Thermostat
Doppel-Thermostat
TW, STW (STB)
mit Umschaltkontakt
STB
mit Öffnungskontakt und Wiedereinschaltsperre
System
I
und
II
:
mit Umschaltkontakt
Schaltfunktion: TW, STW
System
I:
mit Umschaltkontakt
Schaltfunktion: TW, STW
System
II:
mit Öffnungskontakt und
Wiedereinschaltsperrre
Schaltfunktion: STB
System
I
und
II:
mit Öffnungskontakt und
Wiedereinschaltsperre
Schaltfunktion: STB
Schließen des Gehäuses
1.
Kunststoffdichtung ( 3 )
im Gehäuseunterteil ( 2 )
auf richtigen Sitz kontrollieren.
2.
Gehäuseoberteil ( 2 ) auf
das Gehäuseunterteil ( 4 ) setzen
3.
Deckelschrauben ( 1 ) festdrehen.
6. Sollwert-/Grenzwerteinstellung
Entriegeln des STB
Nach Unterschreiten des eingestellten Grenzwertes (Gefahrentemperatur) um ca.
10% des Skalenumfanges kann der Mikroschalter entriegelt werden.
Selbstüberwachung
Verhalten beim Bruch des Messsystems
Verhalten bei Untertemperatur
Verwendung des STW (STB) als STB
TW, STW (STB) und STB
1.
Gehäuse öffnen
2.
Grenzwert
mit Schraubendreher
am Sollwertsteller ( 5 )
einstellen.
3
. Gehäuse schließen
( 1 ) oberer Anschlag
( 2 ) Sollwertzeiger
( 3 ) unterer Anschlag
( 4 ) Skalenteilung
( 5 ) Sollwertsteller
1.
Gehäuse öffnen
2.
Wiedereinschaltknopf
(B)
drücken, bis der Mikroschalter
entriegelt ist.
3.
Gehäuse schließen
H
Beim STB und STW (STB) wird bei Messsystembruch (Undichtheit) der
Stromkreis bleibend geöffnet. Beim STB wird der Mikroschalter zusätzlich ver-
riegelt.
H
Wird beim STW (STB) und STB die minimale Fühlertemperatur -20°C unter-
schritten, wird der Stromkreis geöffnet. Nach Überschreiten der minimalen
Fühlertemperatur muss der STB manuell entriegelt werden.
Der STW entriegelt sich selbsttätig.
V
Die geforderte Einschaltsperre muß durch die nachfolgende Schaltung
gewährleistet werden. Diese Schaltung muß der VDE 0116 entsprechen.
7. Technische Daten
zulässige Umgebungstemperatur im Gebrauch
zulässige Fühlertemperatur:
max. Skalenendwert +15%
zulässige Lagertemperatur:
max. 50°C, min. -50°C
Schaltpunktgenauigkeit:
in % vom Skalenumfang,
vom Regel-/Grenzwertbereich
TW:
im oberen Drittel der Skala ± 1,5%,
am Skalenanfang ± 6%
STB, STW (STB):
im oberen Drittel der Skala +0/-5%,
am Skalenanfang +0/-10%
Wirkungsweise
gemäß DIN EN 60730-1, DIN EN 60730-2-9 und DIN EN 14597
TW
STW (STB)
STB
2BL
2BKLNP
2BFHKLNPV
Fernleitung Schaltkopf bei Skalenendwert
TW STW (STB), STB
max. +80°C +80°C +80°C
min. -40°C -40°C +80°C < 200°C
-20°C -20°C +80°C
≥
200°C
≤
350°C
-40°C -40°C +80°C > 350°C
≤
500°C
mittlerer Umgebungstemperatureinfluss
in % vom Skalenumfang, bezogen auf den Grenzwert. Bei einer Abweichung der
Umgebungstemperatur am Schaltkopfgehäuse und / oder der Fernleitung von der
Kalibrier-Umgebungstemperatur +22°C, entsteht eine Schaltpunktverschiebung.
Höhere Umgebungstemperatur = niedrigerer Schaltpunkt
Niedrigere Umgebungstemperatur = höherer Schaltpunkt
maximal zulässige Schaltleistung
(ergänzende Angaben zum Typenschildaufdruck)
AC 230 V +10%, 10(2) A, cos
ϕ
= 1(0,6)
DC 230 V +10%, 0,25 A bzw.
AC 230 V +10%, 6(1,2) A, cos
ϕ
= 1(0,6)
bei Mikroschalter mit Goldauflage, Typenzusatz /au
AC/DC 24 V, 0,1 A
Kontaktsicherheit
Zur Gewährleistung einer möglichst großen Schaltsicherheit empfehlen wir eine
Mindestbelastung von:
AC/DC 24 V, 20 mA bei Silberkontakten (Standard)
AC/DC 10 V, 10 mA bei vergoldeten Kontakten (Typenzusatz /au)
Bemessungs-Stoßspannung
2500 V
Überspannungskategorie II
Erforderliche Absicherung, siehe maximaler Schaltstrom
Betriebsmedium
Wasser, Öl, Luft, Heissdampf
Schutzart
EN 60 529 - IP 65, Einsatz unter normalen Bedingungen
Aufbau-Thermostate mit Skalenendwert
< +200°C
≥
+200°C
≤
+350°C
TW STB/STW (STB) TW STB/STW (STB)
Einfluss auf den Schaltkopf
0,08%/K 0,17%/K 0,06%/K 0,13%/K
Einfluss auf die Fernleitung pro Meter
0,047 %/K 0,054 %/K 0,09 %/K 0,11 %/K
Aufbau-Thermostate mit Skalenendwert
≥
+350°C
≤
+500°C
TW STB/STW (STB)
Einfluss auf den Schaltkopf
0,14%/K 0,12%/K
Einfluss auf die Fernleitung pro Meter
0,04 %/K 0,03 %/K
Zeitkonstante t
0,632
in Wasser in Öl in Luft / Heissdampf
≤
45 s
≤
60 s
≤
120 s
5. Installation
Vorschriften und Hinweise
Elektrischer Anschluss
Cu-Kapillarrohr mit Schutzleiterfunktion
V
■
Der elektrische Anschluss darf nur von Fachpersonal durchgeführt werden.
■
Bei der Wahl des Leitungsmaterials, bei der Installation und beim elektri-
schen Anschluss des Gerätes sind die Vorschriften der VDE 0100 "Be-
stimmungen über das Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspan-
nungen unter 1000 V" bzw. die jeweiligen Landesvorschriften zu beachten.
■
Das Gerät völlig vom Netz trennen, wenn bei Arbeiten spannungsführende
Teile berührt werden können.
■
Gerät an der Klemme PE mit dem Schutzleiter erden. Diese Leitung sollte
mindestens den gleichen Querschnitt wie die Versorgungsleitungen aufwei-
sen. Erdungsleitungen sternförmig zu einem gemeinsamen Erdungspunkt
führen, der mit dem Schutzleiter der Spannungsversorgung verbunden ist.
Erdungsleitungen nicht durchschleifen, d. h. nicht von einem Gerät zum
anderen führen.
■
Neben einer fehlerhaften Installation können auch falsch eingestellte Werte
am Thermostat den nachfolgenden Prozess in seiner ordnungsgemäßen
Funktion beeinträchtigen oder zu sonstigen Schäden führen. Die Einstellung
sollte nur dem Fachpersonal möglich sein. Bitte in diesem Zusammenhang
die entsprechenden Sicherheitsvorschriften beachten.
H
Das Gerät entspricht der Schutzklasse
I
.
1.
Berührungsschutz abziehen.
2.
Anschlussleitung
(Leitungsdurchmesser 5 bis 10 mm)
durch die Verschraubung
(A)
führen.
Schraubanschluss bis 2,5 mm
2
Leitungsquerschnitt.
3.
Anschluss gemäß entsprechendem
Anschlussbild an Klemmen
( 1, 2 und 4 ) durchführen.
4.
Schutzleiter an Klemme
"PE" anschließen.
5.
Berührungsschutz wieder aufstecken.
6.
Wiedereinschaltknopf
(B)
beim STB muß frei beweglich bleiben.
H
Anschlussverbindung geeignet für fest verlegte Leitungen. Leitungseinführung
ohne feste Zugentlastung. Anbringungsart "X" (ohne besondere Zurichtung).
V
Bei CrNi-Kapillarrohren muss der Anwender selbst für den erforderlichen
Schutz gegen elektrischen Schlag sorgen.
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